„Da man davon ausgehen kann, dass das Nervensystem an allen Steuerungsvorgängen beteiligt ist,
liegt es auf der Hand, das Nervensystem genau zu untersuchen.
Die Neurofunktionelle Integration greift dabei auf bewährte neurofunktionelle Untersuchungstechniken zurück,
mit denen die Funktion der peripheren Nerven und des zentralen Nervensystems untersucht werden.
Diese werden durch speziellen neurologische Untersuchungstechniken ergänzt, die darauf abzielen,
die Interaktion und die Funktionsmuster der Körpersysteme zu testen. Das bedeutet,
dass die Funktion der Muskulatur auch in bestimmten Funktionsmustern, wie z.B. dem Gehen, getestet wird.
Dabei wird z.B. auch der Einfluss der Augen und des Gleichgewichtssystems auf die Bewegung berücksichtigt. Ähnlich verhält es sich mit den Körpersystemen, die durch das vegetative Nervensystem gesteuert werden.
Mit der neurofunktionellen Integration können die folgenden Körpersysteme untersucht werden:
Die Behandlung zielt darauf ab, die fehlerhafte Funktion zu finden und mittels einer gezielten
Stimulation in der Funktion zu verbessern.
Neurofunktionelle Integration ist nahezu für jeden geeignet! Auch sehr alte, kranke oder verletzte
Patienten können so behandelt werden. Selbst bei Neugeborenen ist sie anwendbar.“
(Dr.med Philip Eckard)
Neurofunktionelle Integration wird v.a. angewandt bei:
Schmerzen aller Art, Erkrankungen und Funktionsstörungen des Stütz- und Bewegungsapparates,
der inneren Organe, des Nervensystems, des cranio-sacralen Systems sowie bei
Stoffwechselerkrankungen, hormonellen, emotionalen oder kognitiven Störungen.
(Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft
aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer
Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann.)